und zwar:

Im Rahmen einer Spaßpartie traten einige Spieler des TSV 1860 München bei den Eishockeyprofis des EHC München an (Spielbericht zum Nachlesen in der Online-Ausgabe der Abendzeitung). Es war ein Event, das vorallem für die TSG Hoffenheim bittere Auswirkungen haben könnte, denn Stürmer Kevin Volland, der im Sommer im den Kraichgau wechseln soll, ist auf dem Eis eingeschlagen wie eine Bombe und wurde nach der Partie bei – vermutlich – ersten Vertragsverhandlungen mit EHC-Coach Cortina beobachtet.

Bei Klick auf “weiterlesen” folgen weitere Bilder von Volland, Halfar, Rakic, Aigner & Co.

Ein Fußballfeld muss, so steht es im Regelwerk, “eben und frei von Hindernissen sein”. (…) “In der Mitte der kurzen Seiten befindet sich je ein Tor. Es besteht aus zwei „Pfosten“, die durch eine „Querlatte“ verbunden sind. Anfangs waren sie aus Kantholz („…latte“) gefertigt, mit quadratischem Querschnitt. Wegen der Verletzungsgefahren und der Probleme mit dem Holzschutz sind sie heute allgemein aus Aluminium oder Kunststoff und besitzen einen ovalen oder runden Querschnitt.” (Quelle: Wikipedia)

Was nicht auf Wikipedia steht, ist die Tatsache, dass so manches Fußballfeld mitten auf dem Gesäß der Welt errichtet wurde und praktisch nur noch von Spaziergängern beackert wird, während die Dorfjugend “unten im Tal” auf delikatem Kunstrasen kickt. Aber gut, dann macht man halt was anderes mit einem solchen Platz. Landschaftsfotos, beispielsweise.

Bitte auf “weiterlesen” klicken – da finden sich dann noch mehr Fotos.

Freitag, 14.10.2011, EHC München gegen die Krefeld Pinguine. 2:3 nach Penaltyschießen. Und selbst ich als Eishockey-Laie muss sagen: Da war mehr drin. Zum Weiterlesen “Weiterlesen” klicken!

München, Hofgarten, 6 Uhr irgendwas.

Manuel Neuer

Falls Manuel Neuer noch nicht so ganz klar war, in welchem Bundesland er nach seinem Wechsel gelandet ist, brauchte er am Sonntag, beim Benefizspiel des FC Bayern München gegen den TSV Pähl, nur mal eben hinters Tor schauen. Hat er vermutlich auch gemacht, denn gegen die Männer aus der Kreisklasse hat er sich doch tatsächlich einen Gegentreffer eingefangen!

Junge, Junge. Da musste ich doch kürzlich noch berichten, dass die Atomic Allstars aus dem AZ-Cup 2011 ausgeschieden sind, prompt kann ich es wieder revidieren. Weil, das muss man sich mal vorstellen:

Der Gegner, gegen den es im Viertelfinale die unsägliche, wenn auch knappe Niederlage im Elfmeterschießen setzte, hatte regelwidrig einen Spieler eingesetzt, der zuvor bereits für eine andere Mannschaft im AZ-Cup 2011 aufgelaufen war. Und zwar, jetzt kommt’s: bei deren Gegner in Runde 3, dem FC Blutgrätscher. Sprich, man hat den Kader des Verlieres gefleddert und sich so nachträglich verstärkt. Seitens der RBL wurde das noch als ‘Versehen’ abgetan, worauf die Atomic Allstars ein Urteil der Turnierleitung einforderten. Quasi Sportgericht. Und das kam nicht umhin, einen klaren Regelverstoß der ‘Tsubasas Erben’ festzustellen und die Mannschaft zu disqualifizieren. Das Spiel wurde nachträglich mit 5:0 für die Atomic Allstars gewertet, die nun im Halbfinale auf die ‘Bolzplatzlegenden’ treffen. Ein Termin für die Partie steht noch nicht fest.

Zur Entscheidung des Sportgerichts sagte Schorschinho Schlotz gegenüber carstenarnold.de:

Manchmal führt ein Sieg auf dem grünen Rasen nur über den grünen Tisch. Noch nie sind die Allstars so weitergekommen und wollten das auch nicht, aber in dem Fall sollte mal eine klare Stellung der RBL zum allgemeinen Usus von falschen Nachnominierungen und Verstärkungen mit im Team unbekannten Kickern her. Die Atomic Allstars spielen seit Jahren mit demselben Team und leben den Grundsatz “Elf Freunde müsst Ihr sein”. Das hätten wir gern auch bei unseren Gegnern…

Und Maxi Gaub ergänzt:

Zunächst war ich traurig. Schließlich verlieren wir etwas, was dieser Mannschaft zur gesamten Klaviatur magischer Fußballemotionen noch fehlte: die tragische Niederlage. Nun aber denke ich: Verschieße ich eben im Halbfinale nochmal den entscheidenden Elfmeter!

Schorsch Grimmer war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen, da er nach der tragischen Niederlage seinen nicht unverdienten Kummer mit 3 Mass, einem Schweizer Staengli mit Kräuterquark und einer Fahrt zum Königssee tilgen wollte. Über seinen Verbleib war bis Redaktionsschluss nichts bekannt.

 

Die Justizvollzugsanstalt München, genannt “Stadelheim”, wurde gebaut im Jahre 1892 und ist heute eines der größten Gefängnisse Deutschlands. Derzeit sitzen hier ca. 1400 Häftlinge ein, und wenn die momentan durchgeführten Sanierungsarbeiten abgeschlossen sind, werden es im Schnitt 2000 sein. Diese Häftlinge, ein Teil jedenfalls, gehen allerlei Tätigkeiten nach. Sie arbeiten z.B. in der anstaltseigenen Kfz-Werkstatt, der Gärtnerei, der Bäckerei – und ein Mal im Jahr tragen knapp 70 von ihnen ein Fußballturnier um den sogenannten (und übrigens von Häftlingen selbst angefertigten) Stadelheim-Cup aus. Weiter…

Jul
29

Seit ein paar Wochen habe ich ein Profil bei Google+. Beim Einrichten erging es mir vermutlich so wie ganz vielen anderen: Das sieht aber gut aus! Mal hier klicken. Mal da kucken. Toll! Die Circles, Mensch, prima Idee. Blöd nur, dass ich keine Leute in meinen Circles habe. Ich kenn ja niemanden hier. Also gleich mal nachsehen, wen Google mir vorschlägt. IT-Experten, aha. Social Media-Berater, so, so. Internet-Erklärer, Networking-Geeks, Menschen mit ridikül gefärbten Irokesenfrisuren. Ach, komm her, alle sofort ‘circlen’. Und je länger man angemeldet ist, desto mehr Leute packen einen selbst in ihre Circles. Spannend, oder? Ach, ne, sind ja auch wieder nur  IT-Experten, Social Media-Berater, Internet-Erklärer, Networking-Geeks und Menschen mit ridikül gefärbten Irokesenfrisuren.
Und schon ergießt sich ein nicht enden wollender Strom von – zumindest für mich – belanglosem Geschwafel über die eigene Profilseite, der dafür gesorgt hat, dass ich die Funktion “Diesen Beitrag ignorieren” mittlerweile mit geschlossenen Augen klicken kann. Da wird diskutiert, wie man das Personal Branding durch ein optimiertes Profil verbessert, wie sich Google+ im Verlaufe der nächsten 10 Tage gegen Mitbewerber wie Twitter, Xing und die Deutsche Post durchsetzen wird, oder wie man seine Social Networking Experience durch geschicktes Stream-Management steigert, bei dem der Noise bestmöglich reduziert wird. Und so weiter. Und so fort. Jeden Tag die selben Pappnasen mit dem immer gleichen Consulting-Durchfall. Da tarnen sich Leute als Fotografen, die so viele ‘Follower’ haben, dass man annimmt, sie hätten Interessantes zu erzählen. Und entpuppen sich doch wieder nur als der nächste Social Media-Berater, der mir kostbare Lebenszeit stehlen will, indem er mir erklärt, wie man unübersichtliche Streams zu managen hat. Dabei ist er und seinesgleichen überhaupt erst verantwortlich dafür, dass in meinem Stream so etwas wie “Noise” herrscht.
Eigentlich clever, oder? Ganze Horden Mensch-gewordener Spam-Bots überschwemmen unbedarfte Nutzer mit irrelevantem, Verzeihung, Scheißdreck, um ihnen dann “Strategien” ans Ohr zu nageln, mit denen sie angeblich effizienter durch eben diesen Scheißdreck navigieren können. Und am besten kommt man gleich noch zum Workshop in Zürich, kauft das eBook, die App und meldet sich für den Social Media-Newsletter an. Man möchte sich übergeben.
Ich musste einige Tage Duldungsstarre überstehen, bis ich mich daran erinnert habe, dass ich selbst entscheide, wer in meinen Circles rumlümmelt. Also weg mit diesen Typen. Get a life!